Morgenpost, 19.11.2001: "Nussknacker" mit Kofferheule
"Wie Händler, ..., diese ewigen ehe- und Generationskonflikte heiter-gelassen, verständlich und auch rührend auf die Bühne bringt, ist nicht nur eine perfekte choreografische, sondern auch eine einzigartige pantomimische Meisterleitung des gesamten Ensembles." "ND", 01.02.2002 "Nussknacker" in Chemnitz und Altenburg Mäuse im Neubau "Gänzlich eigene Wege geht schon beim Szenario der einstige Berliner Charaktertänzer Torsten Händler in Chemnitz und liefert damit einen viel versprechenden Einstieg als neuer Chef des von der Vorära gebeutelten Ensembles. Sein "Nussknacker", auch er natürlich live musiziert, wirft allen märchenhaften Ballast über Bord und siedelt sich in den verflossenen Siebzigern an. Die Handlung ereignet sich durchgängig in der damals ultimativen Neubauwohnung mit ihren aufdringlichen Tapetenmuster. Chaosweihnachten bei einer ganz "normalen" Familie."

 

Dresdner Neueste Nachrichten, 19.11.2001: Und Oma ist unbestrittene Walzerkönigin

Liebenswerte "Nussknacker"-Inszenierung vom neuen Ballettchef Torsten Händler an der Oper Chemnitz

 

ballet-tanz Jahrbuch.02: Bemerkenswerter Nachwuchschoreograf:

Torsten Händler (Chemnitz)

 

ballet-tanz Jahrbuch.02 Wichtige Kooperation von Künstlern und Choreografen:
Fortschritt in jeder Beziehung. "esc impossible" von Torsten Händler, Manuela Geisler, OFFscreen alias Marko Fenske/ Fred Plassmann am Städtischen Theater Chemnitz

 

Ballettanz, Januar 2002: "Weihnachten ohne Zugewinn"
"Mit viel Tempo und ideenreicher Souveränität inszeniert Händler seinen verheißungsvollen Einstand als Chemnitzer Ballettchef, geschickt verzahnt er die Bilder und führt spielerisch die Mäusekinder. Prallvoll an Leben stecken die Charaktere und Typen, dass man das übermächtige original fast vergisst. Seine 25 teils neu engagierten Tänzer laufen als Ensemble vor Vergnügen so zur Hochform auf, dass alle anderen "Nussknacker" allenfalls herkömmliche Praxis boten."

 

Freie Presse, 25.03.2002: Der Tanz taucht in die Seele herab

Publikum im Chemnitzer Opernhaus feiert "Esc impossible – Zum Fortschritt verdammt" von Torsten Händler "Die Orientierung ist einfach: Getrieben von dem Verlangen, Gefühle mit aller Gewalt herauszulassen, tastet sich der Mensch an Abgründe heran und sucht sich einen Fluchtpunkt nach dem anderen; sein Ziel erreicht er nie, die Seele bleibt Stückwerk. Dieser Erkenntnis hat Torsten Händler in seiner Choreografie "Esc impossible – Zum Fortschritt verdammt" einen Raum voller mitreißender Turbulenzen und bewegender Emotionen verschafft. Der Tanz ist elementar in seiner bildhaften Kraft, die Bewegungen sind kompromisslos. Mit der Uraufführung des Balletts am Samstag im Chemnitzer Opernhaus hat Händler weitreichende Maßstäbe gesetzt."

 

Morgenpost, 25.03.2002: "esc impossible" Umjubelte Ballettpremiere in Chemnitz
"Der Chemnitzer Ballettdirektor Torsten Händler bietet eine Choreografie wie von Prozessoren gesteuert: "esc impossible – zum Fortschritt verdammt". Und wurde am Samstagabend zur Uraufführung gemeinsam mit dem großen Ballettensemble in der Chemnitzer Oper dafür bejubelt. ... Ein großartiger Abend, ein fantastisches Ensemble. ... Ballett in Chemnitz hat verdammt was zum Gucken."

 

Neues Deutschland, 27.03.2002: Torsten Händlers Ballett-Uraufführung in Chemnitz ESC IMPOSSIBLE
"Das Ballett der Städtischen Theater Chemnitz ist unter Torsten Händler sichtbar im Aufwind. Dem Choreographen, seinem hochmotivierten Ensemble, der Ausstatterin Manuela Geisler, den OFF-screen Videodesignern Marko Fenske / Fred Plassmann und den Musikern von Klangkrieg, echo-Rausch und raster noton gelingt Teamwork bar jeder Selbstdarstellung. Theater ist Nahsehen! Genau, auf nach Chemnitz!"

 

Stadtstreicher 2002 Bühnejuni: Sehnsucht nach Liebe
"Ein großes Spiel mit unglücklichem Ausgang. Alles endet, wie es begann. Und Choreograph Torsten Händler lässt es ohne Zaudern zu. Eine sehenswerte Arbeit, konsequent und phantasievoll. Tanz in Chemnitz ist wieder jede Aufmerksamkeit wert."

 

Morgenpost, 13.05.2002: Gruppenbild mit Diktator
Mama herrscht, Mama haut "Händler bietet mit einem engagiertem Ensemble Ballett und Schauspiel zugleich. ... Händler und sein Ensemble, derzeit in Höchstform, wurden vom Premierenpublikum minutenlang gefeiert." Stadtstreicher, Bühneoktober Sieben Streiche Das Chemnitzer Ballett zeigt "Max und Moritz" "Ein Spektakel für Kinder – genau das ist es. Kunterbunte Kostüme, originalgetreue Liebe fürs Detail machen diese Produktion ohnehin schon zum großen Vergnügen für Wilhelm-Busch-Fans. Die beschwingte Musik von Gisbert Näther und die ausgelassene Choreografie von Torsten Händler verschaffen den bösen Streichen überdies eine eigene künstlerische Dimension. ... am Ende zählt nur das Urteil der Kinder. Und das hieß zur Premiere: Zugabe."

 

Freie Presse 14.9.2002
Von Hühnerklau und anderen Streichen "Maaaax, Mooooritz!": Torsten Händlers Familienballett sorgt beim Premierenpublikum für Begeisterung "Max und Moritz" eroberten das Premierenpublikum am Donnerstagvormittag im Sturm. Torsten Händler greift in seine Inszenierung so tief wie lustvoll in die Spaßkiste, es wird keinen Augenblick langweilig. Das tänzerische Niveau ist trotzdem hoch, die Szenen sind abwechslungsreich choreographiert. "Gleich vorbei", seufzt ein kleiner Kerl, der – ausgerechnet – auf den Namen Moritz hört, kurz vor dem Finale. Ein blonder Knirps namens Max – man könnte sich das als Journalist nie so gut ausdenken, wie es mitunter klappt – tröstet: "Dann gibt es eben noch eine Zugabe." Gab es auch, denn der Beifall und die begeisterten Zwischenrufe schienen nicht mehr aufhören zu wollen. Kurz gesagt. Der erste Streich der Saison ist rundum gelungen. "Max und Moritz" á la Händler, das ist ein unterhaltsames Familienstück mit Amüsiergarantie für alle Altersstufen."

 

Blitz 15.04.03-15.05.03 Ballett undine - Getanzte Gefühle
Das Ballett Chemnitz will euch entführen in eine Welt voller Poesie und Gefühle. Eine Welt, die uns zu sensibilisieren versucht, für all die Dinge, die scheinbar wie von selbst um uns herum in der Natur geschehen, auf die wir noch so viel Einfluss haben und auf die wir in unserer "Spaßgesellschaft" oft nicht mehr achten. Undine ist ein zartes Wesen – zerbrechlich, nicht greifbar, unendlich traurig, voller Sehnsucht nach den Gefühlen der Menschen. Und sie ist ein Stückchen Natur, das nur dem erscheint, der die Fähigkeit besitzt, die Natur in sich aufzunehmen. Was kann Undine? Kann sie uns umfangen mit ihrer Grazie, ihrem Charme? Kann sie uns abbringen von unserem leistungsorientierten Weg, auf dem kaum noch Platz ist für die feinen Nuancen des Zwischenmenschlichen? Vielleicht findet Ihr die Antwort auf diese und weitere Fragen in einer der nächsten Vorstellungen. Die Premiere jedenfalls war ein Riesenerfolg mit Bravo-Rufen und begeistertem Applaus."

Stadtstreicher Mitten im Blau –
Das Chemnitzer Ballett zeigt "undine" "Mal exzessives Ringen. Mal sanftes Verlangen. Das alles hat Raum in der Choreografie von Ballettdirektor Torsten Händler. Er spannt den Bogen vom affektierten, stilvollen Einerlei der übersatten Zivilisation bis hin zur zügellosen Körperlichkeit und zum rituellen Rhythmus einfacher Kreaturen. In diesem Zwiespalt findet er so erstaunlich viele Nuancen, dass die simple Story zum Ereignis wird."

Rheinische Merkur (Wochenzeitung Bonn) 17.04.2003
Undine "Torsten Händler, Ballettchef am Theater Chemnitz, bestätigt dank seiner Musikalität und seines choreografischen Talents einmal mehr Hans Werner Henze als Ballettkomponisten."

Morgenpost, 19.03.2003 Gänsehaut-Ballett:
Umjubeltes "Kommen und Gehen" "Man hat noch gar nicht richtig Platz genommen und bekommt schon Gänsehaut: Auf der Bühne ratscht eine mit Kreide, kratzt einer mit einem Nagel auf einer Blechwand herum. Mit diesen gruseligsten aller Geräusche mobilisiert Torsten Händler noch vor Beginn seines neuen Tanz-Stückes "Kommen und Gehen" alle Sinne – und übertrifft sich dann damit noch selbst. Solch witzig-rührend-mitreißend-buntes Theater hat es auf einer Chemnitzer Bühne lange nicht gegeben. Gleich anfangs eine Straßenszene, mit der Händler uns mal unser Leben so richtig vorführt: Schnäppchenjägerin mit Schuhtick, Jogger mit Knieschmerz, Reisegruppe mit Gamsbarthüten, Aktentaschenheini, Blockwarttyp – man guckt, niest, protzt, ordnet und haut auch mal an der Haltestelle der Vorderfrau verbittert auf die Rübe. Alle kommen, gehen, tippeln, hoppeln, schleichen, rennen, schreiten, schlendern – aber fast immer aneinander vorbei. Choreografie erstklassig: Wie zufällig (und wie im Leben) ergeben sich Beziehungen. Händler lässt eindrucksvoll zeigen, wie Menschen erstarren, loslassen, zusammenklappen, klammern oder erdrückt werden können. Es ist ein "Kommen und Gehen" ohne eine Minute Langeweile, dramaturgisch bis zum Koch an der Ecke und dem Glitzerflöckchen spannend auf den Punkt gebracht. Händler geht schnurstracks auf Gags zu und kommt dabei geschickt um Klamauk herum. Nicht gehen wollte das jubelnde Premierenpublikum, aber man kann ja wiederkommen."

 

Freie Presse, 19.05.2003 "Tanz auf der Straße – Stürmisch gefeiert:"
Ballett-Uraufführung in Chemnitz "Für diese ebenso tempogeladene wie melodramatische Choreographie durfte er sich bei der Uraufführung am Samstag im Chemnitzer Opernhaus zusammen mit allen Akteuren eine Viertelstunde lang stürmisch feiern lassen. Ein Ballett soll "Kommen und Gehen" sein, getanztes Theater in seiner unterhaltsamsten Art ist es erst recht. Händler kann sein ausgeprägtes Gespür für Komik voll entfalten und muss gleichzeitig seinen Drang zu Pathos und Leidenschaft bremsen."

 

Stadtstreicher Juni 2003 Saisonhöhepunkt "Kommen und Gehen"
"Ein Bravo für diese muntere Choreographie von Torsten Händler. Sie ist einfach großartig und gnadenlos einfallsreich. So stimmungsgeladen und phantasievoll ging wahrlich schon lange keine Inszenierung mehr über die Chemnitzer Bühnen. Und schon deshalb gehört dieser Tanzabend in die Kategorie: Saisonhöhepunkt." Sächsische Zeitung, 19.05.2003 "Kommen und Gehen" ist der unterhaltsam-fetzigste Tanzabend seit Jahrzehnten.

 

Freie Presse, 4./5.10.2003 Leser haben ihre Lieblingsstücke im Theater gewählt
Ehrliche Freude auch bei Torsten Händler, der mit seinem Ballett "Der Nussknacker" in der Sparte Tanztheater das Rennen machte. Aber, da war sich Sponsor Gunter Hüttner mit dem Publikum einig: eigentlich hätte der Ballettdirektor für all seine Choreografien einen Preis verdient. "Er schafft es immer, die Geschichte ohne Worte ganz einfach, nachvollziehbar und bewegend auf die Bühne zu bringen", lobte der Bauchef, der schon jahrzehntelang ein großer Theaterfan ist ("Die beste Entspannung"), den Preisgekrönten. Und sorgte natürlich gleich für ein echtes Gaudi: Er schenkte dem agilen Ballettchef ein funkelnagelneues City-Rad ... "damit er immer schön mobil bleibt".

 

Freie Presse, 7.10.2003 Tierische Talente auf Stellensuche
"Torsten Händler dürfte mit seinen "Bremer Stadtmusikanten" den nächsten Hit beim hiesigen Ballettpublikum gelandet haben. Kurzweilig und kunterbunt kommt der Stoff daher, die kongeniale Musik Gisbert Näthers (eingespielt von der Robert-Schumann-Philharmonie) hat Torsten Händler in zauberhafte, sich wiederholende Motive übersetzt. Jede Figur hat ihren eigenen tänzerischen Charakter, der sich in ihren Bewegungen wiederspiegelt, in den Pirouetten und Pas de deux', in den grandiosen Ensembleszenen. Es gibt viel zu sehen und allerhand zu staunen – hoffentlich finden die begabten Stadtmusikanten den Rückweg aus Bremen nach Chemnitz vor der nächsten Aufführung."

 

ballet-tanz Jahrbuch 04 Internationale Kritikerumfrage und die Hoffnungsträger von ballet-tanz
Wichtige Produktion: Coppelia von Torsten Händler in Chemnitz

 

Morgenpost, Februar 2004
"Ein Seitensprung von Nils Brück – eigentlich Schauspieler – mit Solotänzerin Erin Kavanagh wurde zum umjubelten Auftritt. Hinreißend komisch, wie sich das ungleiche Paar in Torsten Händlers "Onoffon" auf den Arm und in die Mangel nimmt."

 

Freie Presse 5.2.2004: Gelungener Tanz auf der Kleinen Bühne
Und schließlich "OnOffOn", Ballettchef und Choreograf Torsten Händler schickte Nils Brück und Erin Kavanagh auf die Bühne, wo der Mime und das Mädchen ihre Begegnungen zelebrierten. Romantisch, spielerisch, aufregend, urkomisch."

 

 ballet-tanz 07/04 Schülerscharmützel – Coppelia in Chemnitz
"Coppelia ist 134 Jahre alt. Torsten Händler schlägt alle Altersbedenken in den Wind. Wie schon beim "Nussknacker" findet er eine Lesart, die die Liebeshändel zwischen Franz und Swanilda ins Schülermilieu verlegen. Zwei Stunden währt dieser Spaß, der das hohe Niveau der Chemnitzer Kompanie ausstellt."

 

Sächsische Zeitung, 4.5.2004
"Es gibt Ballettklassiker, die muss jeder Choreograf irgendwann in Szene setzen. An "Coppelia" von Léo Delibes kommt keiner vorbei. Es braucht nur etwas Fantasie, um das ganze frisch und frei auf die Bühne zu bringen. Wofür Torsten Händler, Chefchoreograf vom Ballett Chemnitz, gerade der rechte Mann ist, wie die umjubelte "Coppelia"-Premiere am Wochenende in der Chemnitzer Oper erfrischend zeigt. Mit einem Quell szenischer Ideen hat er die E.T.A. Hoffmann-Geschichte vom verrückten Mechanicus und seiner Puppe in ein Schulgebäude verpflanzt, nutzt in der freien Assoziation zu Erich Kästners Klassenzimmer, Gruselkabinett und Aula für sein turbulentes Geschehen."

 

Stadtstreicher 06/2004
"Das Publikum war begeistert. Es hat eine beschwingte, kurzweilige Geschichte erlebt. Mal wieder stellte Ballettdirektor Torsten Händler eine pointierte Choreografie vor, die wirklich erstklassig unterhält. Fazit: "Coppelia muss man gesehen haben."

 

Freie Presse, 06.12.2004
Ab geht die Post ins Märchenland - Chemnitzer Ballettpublikum feiert Choreographie "Dornröschen" von Torsten Händler " ...tänzerisch flotte Unterhaltung im klassisch - freien Stil mit viel Witz und Klamauk. Diesmal sogar garniert mit Gesellschaftstanz und Eislauftraining. "Dornröschen" bleibt bei Händler in jeder Beziehung ein kind- und familiengerechtes Märchen: schwungvoll und mit einer stimmungsvollen atmosphärischen Dichte."

 

Sächsische Zeitung, Spielzeitrückblick, 18.07. 2004
...was Torsten Händler und sein eingeschworenes Team an den Städtischen Theatern Chemnitz leisten, ist nicht nur lokaler Ehren wert. Das Ballett kann sich auch im überregionalen Vergleich sehen lassen, und eine Erfolgsproduktion wie "Kommen und Gehen" findet überall ein fasziniertes Publikum. Doch der Torsten Händler choreographiert bewusst nach den Bedürfnissen seiner Stadt, und das ist gut so. Wer einmal einen "Tag der offenen Tür" in Chemnitz erlebt hat, braucht sich im künftige Ballettzuschauer nicht zu sorgen. Das ist nicht üblich im übrigen Deutschland, wo mancher kräftig an seinem Publikum vorbei choreographiert – und sich später wundert, wenn niemand auf die Barrikaden steigt, sobald Kürzungen als erste die Ballettarbeit bedrohen.

 

Freie Presse 18.09.2004 "Wir freuen uns dazuzugehören"
Tanzprojekt für über 55-Jährige reift – Ballettdirektor und Ballettmeisterin leiten es ehrenamtlich – Lohnende Zeit "Hallo, Oma!", ruft der kleine Steven leise in die konzentriert wirkende Gruppe von über 20 Tänzerinnen und Tänzern hinein. Roswitha Rudolph gehört zu den Damen und Herren des Tanzprojekts, in denen niemand jünger als 55 Jahre ist. Seit Februar diesen Jahres treffen sie sich einmal wöchentlich im Ballettsaal des Opernhauses, im eigenes Erlebtes und Gelebtes in Tanz umzusetzen. Das Ehepaar Händler, das dieses wohl deutschlandweit einmalige Projekt ehrenamtlich leitet, ist sich einig: "Die Zeit, die wir damit verbringen, lohnt sich jedes Mal!" Es sei schön zu sehen, wie sich die Damen und Herren geöffnet hätten, wie sie freier würden und dabei einfach und natürlich blieben.

Sächsische Zeitung, 3.12.2004
"Tanz. Mit zeitgemäßem Erzählen belebt Torsten Händler in Chemnitz das als verstaubt geltende Handlungsballett – trotz kleiner Compagnie. Er inszeniert nun "Dornröschen". Die Chemnitzer Tanzproduktion zeugt von einem kleinen Theaterwunder. Torsten Händler – als langjähriger Solotänzer der Staatsoper Unter den Linden Berlin nur gelegentlich choreographierend – ist nach seinem Bühnenabschied innerhalb von gut 4 Jahren zu einem hochtalentierten Choreografen gereift. Nicht makellose Technik-Virtuosen präsentiert er, sondern Menschen mit Gefühlen und Beweggründen – wohl auf der klassischen Basis, aber in modernen Duktus. Von Anfang an fand Händler starke szenografische Lösungen und neue Ansätze in der Erzählweise. Das kleine Tanzwunder von Chemnitz besteht auch darin, dass große Ballette mit einer gelegentlich viel zu kleinen Compagnie von nur 23 Tänzern gegeben werden." 

 

Freie Presse, 19.10.2005
Gesteuert von außen befreit sich der Mensch "Abbas stanza - Tanz im Hightech-Zentrum" Bei der Uraufführung innerhalb der Chemnitzer "Begegnungen" am Montag in der Halle E des Instituts für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse der TU Chemnitz feierten die Fans des Tanztheaters ihren Protagonisten minutenlang. Der Chemnitzer Ballettchef lieferte einmal mehr den Beweis dafür, was ihn auszeichnet: Das Gespür für den Körper als ganzheitliches Mittel des Ausdrucks, der Bilder zeichnet, die unter die Haut gehen.

 

Freie Presse, 01.11.2005 Victor/Victoria
"Auf der Bühne nutzt Ballettchef Torsten Händler in seiner ersten Chemnitzer Musical-Inszenierung die neuen Möglichkeiten und schafft eine Choreografie aus einem Guss – eine Bereicherung."

 

Wochenspiegel Chemnitz, 07.12.05 Victor/Victoria
"Ein gelungenes Debüt als Musicalregisseur darf Torsten Händler bestätigt werden. Beachtenswert dabei, wie sich die Auftritte des von ihm geleiteten, glänzend aufgelegten Corps des ballet nie verselbständigen, sondern sich als integrierter Teil einer Aufführung verstehen, die allen Beteiligten ein gleiches Recht einräumt, auf Tempo ausgerichtet ist und auch den Dialogen Sorgfalt angedeihen lässt."

 

Musicals, Jan / Feb 06 Victor/Victoria
"Torsten Händler, der sich als Ballettdirektor zum ersten Mal dem Musical zuwendet, kann aus seiner reichen und hochartifiziellen Erfahrung als Choreograf schöpfen und schenkt damit dem Publikum einen Abend anspruchsvoller Unterhaltung."

 

Neues Deutschland, 07.02.2012 Chanson
Was dem Choreografen dabei an origineller Bewegung einfällt, ist ein echter Händler und nirgendwo belanglos.
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