Biografie

 

Torsten HändlerTorsten Händler erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin und am Staatlichen Choreographischen Institut Kiew.
Er wurde an die Deutsche Staatsoper Berlin verpflichtet. Als Erster Solotänzer tanzte er alle großen Partien des Repertoires u.a. in Choreographien von Rudolf Nurejew, George Balanchine, John Cranko, William Forsythe. Er arbeitete mit Choreographen wie Maurice Béjart, Roland Petit, Tom Schilling, László Seregi, Patrice Bart, Jorma Uotinen zusammen. Gastverträge führten ihn an die Budapester Staatsoper, die Semperoper Dresden, die Komische Oper Berlin und an die Bayrische Staatsoper München. Torsten Händler erhielt den Kritikerpreis der Berliner Zeitung.
Als Choreograph schuf er innerhalb der Veranstaltung „Junge Choreographen“ in der Akademie der Künste verschiedene Ballette. 1993 „Kommen und Gehen“, mit dem er 1994 von der Noverre - Gesellschaft nach Stuttgart eingeladen wurde. Zur Eröffnung der „Zeitgenössischen Oper Berlin“ 1997 am Hebbel-Theater Berlin, schuf er die Choreographie für Hans Werner Henzes „Der Idiot“.
Des weiteren arbeitete Torsten Händler an der Deutschen Staatsoper Berlin für mehrere Opernproduktionen mit dem Regisseur Thomas Langhoff zusammen.
Am selben Haus entstanden 1998 das Kinderballett „Max und Moritz“ und im Jahr 2000 das Ballett „Bernarda Albas Haus“. Seine Choreographie „Der Wettkampf“ (für arte) wurde preisgekrönt ausgezeichnet.
Ab der Spielzeit  2001/2002 leitete Torsten Händler für fünf Jahre das BALLETT CHEMNITZ als Ballettdirektor und Chefchoreograph. Gemeinsam mit bildenden Künstlern und Musikern inszenierte er zur Festveranstaltung „Kunst für Chemnitz“ 2004 die Performance „Jeder Moment“. Im Oktober 2005 übernahm Torsten Händler das erste Mal Regie und Choreographie für das Musical „Victor/Victoria“ am Opernhaus Chemnitz.
Im Mai 2006 kam das Tanzprojekt 55 plus, welches er gemeinsam mit Sabine Händler-Garlipp inszenierte, im Schauspielhaus Chemnitz zur Uraufführung.23 theater- und tanzbegeisterte Chemnitzer, welche ihr 55. Lebensjahr bereits überschritten hatten, begeisterten ihr Publikum.
Mit Choreographien von Torsten Händler wurde das BALLETT CHEMNITZ nach Berlin, Dresden und 2004 zu einer Tournee nach China eingeladen. Innerhalb der Theaterumfrage der „Freien Presse“ 2002 wurde „esc impossible – zum Fortschritt verdammt“ als „Beste Choreographie“ ausgezeichnet, 2003 „Der Nussknacker“.
In der Kritikerumfrage der Zeitschrift „ballettanz“ 2002 wurde Torsten Händler in der Kategorie „Bemerkenswerter Nachwuchschoreograph“ nominiert.
Sein Ballett „esc impossible – zum Fortschritt verdammt“ erhielt diese Auszeichnung in der Kategorie „Wichtige Kooperation von Künstlern und Choreographen“.
In der Saison 2003/2004 wurde in dieser Kritikerumfrage der Zeitschrift „ballettanz“  seine Choreographie für das Ballett „Coppelia“ in der Kategorie „Wichtige Produktion“ nominiert.
2006 – 2009 war Torsten Händler als freiberuflicher Choreograph an verschiedenen Theatern im In- und Ausland tätig. Dazu gehören: Semperoper Dresden, Ballett Ljubljana, Landestheater Innsbruck, Staatstheater Cottbus.
Im Jahr 2007 choreographierte Torsten Händler für über 100 Schüler und Studenten der Staatlichen Ballettschule Berlin das Ballett "Romeo und Julia". Am 5. Juli 2009 wurde sein Ballett EIN SOMMERNACHTSTRAUM in Berlin an der Staatsoper Unter den Linden mit den Schülern und Studenten der Staatlichen Ballettschule Berlin aufgeführt. Mit der Spielzeit 2009 - 2010 ist Torsten Händler als Ballettdirektor und Chefchoreograph für die Theater Zwickau / Plauen tätig. 2011 erhält er den Publikumspreis „Mauritius“ der Stadt Zwickau.
Mit der Saison 2011/2012 übernahm Torsten Händler für zwei Spielzeiten die künstlerische Leitung der Deutschen Tanzkompanie.
2015 wurde ihm vom Theaterförderverein der Stadt Plauen der Theaterpreis verliehen. Ab der Spielzeit 2015/2016 ist Torsten Händler als freiberuflicher Choreograf tätig.



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